Aus Tradition modern
Die Geschichte des Bankhauses W. Fortmann & Söhne in Oldenburg beginnt im Jahre 1886. Wilhelm Christian Diedrich Fortmann begründete ein Privatbankhaus, das heute noch den kaufmännischen Traditionen ebenso verpflichtet ist, wie deren klassischen Prinzipien: persönliche Verantwortung, gesundes Unternehmertum und gegenseitiges Vertrauen. In der Folgezeit waren stets Mitglieder der Gründerfamilie als geschäftsführende Gesellschafter oder Kommanditisten eng mit dem Bankhaus verbunden. Die ausgeprägte Kundenorientierung und das hohe Ansehen der Familie Fortmann waren ausschlaggebend dafür, dass die Kundschaft auch in schweren Zeiten, z. B. nach den Weltkriegen oder in der Bankenkrise 1931, zu ihrem Bankhaus stand.
Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts gelang es, die erfolgreiche Marktpositionierung des Bankhauses immer weiter auszubauen. 1976 ist die Oldenburgische Landesbank als Gesellschafterin eingetreten. Es folgte 1986 die mehrheitliche Übernahme durch die Dresdner Bank AG, welche wiederum 2001 von der Allianz AG übernommen wurde.
In all diesen Jahren des Umbruchs war die konsequent und nachhaltig gelebte Kundenorientierung stets der Markenkern von W. Fortmann & Söhne. Traditionen zu wahren bedeutet aber auch, innovativ das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. War es vor 125 Jahren innovativ und unternehmerisch, ein Bankhaus zu begründen, so gilt es heute, den Herausforderungen der modernen Finanzindustrie, der zunehmenden Komplexität von Produkten und Märkten mit Erfahrung und Veränderungsbereitschaft zu begegnen. Mit einem starken Partner im Rücken handeln wir auch in Zukunft unabhängig im Herzen der Stadt Oldenburg und der Region im Nordwesten.
